Sehenswürdigkeiten in Zwickau 
Sehenswürdigkeiten in Zwickau

Sehenswürdigkeiten in Zwickau


Katharinenkirche

Das Traditionsreiche Bundesland Sachsen beherbergt viele Städte und Gemeinden mit einer langen und bewegten historischen Vergangenheit. Eine dieser geschichtsträchtigen Städte, ist die sich im Westteil Sachsens befindliche Stadt Zwickau. Diese im Jahre 1118 erstmals von den Chronisten urkundlich erwähnt und im Tal der Zwickauer Mulde erbaute Stadt, befindet sich an der mittelalterlichen Silberstraße und verdankt dieser ihre schnelle Entwicklung zu einem der angesehensten Handelszentren im Erzgebirge. Innerhalb der historischen Altstadt befinden sich viele Baudenkmäler und sakrale Bauten, welche wesentlich die Stadtansicht Zwickau bilden. Eines dieser sakralen Baudenkmäler ist die Katharinenkirche. Älter als der Zwickauer Dom St. Marien, wurde diese Kirche im Jahre 1206 erbaut und ist damit das älteste Kirchenbauwerk Zwickaus. Sie befindet sich inmitten des Stadtzentrums und in Nähe des Zwickauer Doms. Im gleichen Baustil wie der Dom, als spätgotische Hallenkirche erbaut, ist sie uns jedoch durch die durch die Jahrhunderte andauernden Um-und Ausbauarbeiten nicht im Originalbaustil erhalten geblieben. In ihrer Architektonik findet man das klassische Bild der vermischten Baustile aus unterschiedlichen Epochen. Als ehemalige Schlosskirche des Zwickauer Schlosses, erfuhr die Kirche eine baugeschichtliche Verjüngung durch viele Barocke Stilelemente. Überdies Grenzen der Stadt wurde die Katharinenkirche bekannt, durch ihre Prediger. So predigte einst der bekannte Reformator und Theologe Thomas Müntzer von der Kanzel der Kirche. Als enger Freund und Weggefährte Martin Luthers, entschloss sich Thomas Müntzer im Jahre 1520 die Ideen der Reformation nach Zwickau zu bringen und arbeitete dort nach den Aufzeichnungen der Stadtchronisten für ein Jahr. Im zu Ehren befindet sich sein Denkmal unmittelbar an der Katharinenkirche.


Zwickauer Dom

Das wohl wichtigste Bauwerk in der historischen Altstadt von Zwickau ist der Zwickauer Dom. Bereits um 1180 wurde die heutige St. Marienkirche im romanischen Stil erbaut. Erst zwischen 1453 und 1563 wurde diese durch umfangreiche Umbauten zu einer dreischiffigen Hallenkirche, die im gotischen Stil gehalten ist. Der Kirchturm zeigt sich allerdings in Barock, da er um 1672 nach einem Blitzschlag von den beiden Brüdern Marquardt neu erbaut wurde.

Der bekannte Theologieprofessor und Gegner von Luther, Hieronymus Dungersheim wirkte ab 1501 in dieser Kirche. Der Revolutionär und evangelische Theologe Thomas Müntzer war in den Jahren ab 1520 dort ansässig.

Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche umfangreich restauriert und in Details im gotischen Stil auch erweitert. Allerdings ging der zweite Weltkrieg auch am Zwickauer Dom nicht spurlos vorbei. So wurden 1945 bei einem Bombenangriff große Teile stark beschädigt. Die Instandsetzung erfolgte bereits in den Jahren zwischen 1951 und 1956

Der Bau ist heute stark angegriffen. Vor allem die Luftverschmutzung und der mit zahlreichen Substanzen durchsetzte Sandstein setzen dem Dom stark zu. Erschwerend kommt hinzu, dass sich das Gebäude während des Steinkohle-Bergbaus um etwa 3,5 m abgesenkt hat. Die Lage und die Bewegungen der Kirche werden ständig mittels einem Laserlot überwacht.


Gewandhaus

Im Zwickauer Stadtzentrum in unmittelbarer Nähe zum Zwickauer Dom, findet der Besucher eines der schönsten Renaissance Bauwerke der Stadt. Es ist das in den Jahren 1522 bis 1525 erbaute und als Zunft-und Handelshaus einst genutzte, Gewandhaus. Dieses in seiner Architektonik einmalige Renaissancehaus mit den typischen Stilelementen aus der sich verabschiedenden Epoche der Spätgotik, ist heute ein Zentrum der Kunst und Kultur in Zwickau. Früher als Handels-und Messehaus der Zwickauer Tuchmacher-Innung genutzt, erfolgte der Umbau zu einem Theater im Jahre 1812. Hierbei wurde der sich im Erdgeschoss des Hauses befindende ehemalige große Handelssaal neu gestaltet und im Jahre 1823 als Zwickauer „Theater auf dem Gewandhaus“ mit einer ersten Vorführung eingeweiht. Erstaunlich für jeden Besucher des heute vorzufindenden Gewandhauses ist die Tatsache, mit welcher Eleganz und ingenieurtechnischer Meisterleistung ein so altes und unter Denkmalschutz stehendes Gebäude mit moderner Theater- und Bühnentechnik ausgestattet werden konnte. Die Künstler des Gewandhauses pflegen mit ihren Vorführungen besonders das Erbe des großen Germanisten und Künstlers Robert Schumann. Für ihr Schaffen wurde das Gewandhaus und die Zwickauer Philharmonie 1967 im dem internationalen Robert-Schumann-Preis geehrt. Für alle Besucher der Stadt Zwickau ist der Besuch einer Aufführung des Gewandhauses ein absolutes Highlight und nachhaltiger Kunstgenuss.


Museum für Kunst

Alljährlich wird die westsächsische Stadt Zwickau von tausenden In-und Ausländischen Besuchern und Touristen wegen ihres umfassenden Angebotes an Sehenswürdigkeiten aus dem Bereich der Kultur und Geschichte als Reiseziel ausgewählt. Durch die lange stadtgeschichtliche Entwicklung sind sehr viele Baudenkmäler der Nachwelt erhalten geblieben. Aber nicht nur diese Besuchermagneten, wie zum Beispiel der Zwickauer Dom oder das Adolf-Horch Museum sind beliebte Touristenziele, sondern auch die in Zwickau ansässigen städtischen Museen. Auch die Freunde der angewandten Kunst und Malerei kommen bei einem Besuch der Stadt auf ihre Kosten. So befindet sich in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums in der Grimmitschaeuer Straße/Ecke Lessingstarße das Museum für Kunst und Kultur der Stadt Zwickau. Die Zwickauer Kunstsammlungen sind schon seit vielen Jahren bei allen Kunstinteressierten und weit über die Grenzen Deutschlands bekannt. In den Räumlichkeiten der Kunstausstellung erwarten dem Besucher hunderte Ausstellungsexponate aus den Sammlungsbereichen Skulpturen, Gemälde, Grafiken, Mineralogie und Kulturhistorik. Eine der schönsten Sammlungen ist die Skulpturensammlung des Museums. Durch die umfassende Sammlungsleidenschaft der Mitglieder des Zwickauer Altertumsvereines, wurde der Grundstein für diese wohl bedeutendste Skulpturensammlung in Sachsen schon in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gelegt. Auch in unseren heutigen Tagen ist es das erstrebenswerte Ziel der Kunstsammlung ihren Fundus stetig zu erweitern. In der Skulpturensammlung werden viele kunsthistorisch unersetzliche Skulpturen aus der Zeit der Spätgotik bis zum Barock dem Besucher präsentiert. Durch die umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit aller Angehörigen der Kunstsammlung, werden neben den Dauerausstellungen beständig aktuelle Sonderausstellungen präsentiert, welche jeden Besuch dieses Museums zu einem beeindruckenden Erlebnis werden lassen.


Robert-Schumann-Haus

Für alle Liebhaber der klassischen Musik – und selbstverständlich auch für solche, die es werden wollen – hat die schöne Stadt Zwickau ein interessantes Museum zu bieten: das Robert-Schumann-Haus.

Da der berühmte Komponist 1810 in Zwickau geboren wurde und seine Jugend dort verbrachte, trägt die Stadt heute auch den Beinamen Robert-Schumann-Stadt.

Das Robert-Schumann-Haus widmet sich als Museum dem Leben des Komponisten. Es zeigt Bilder und Gegenstände auch dem Haus seiner Eltern, sowie Bücher und Verlagsexemplare seines Vaters. Weiterhin wird seine Zeit von 1828 bis 1839, in der er in Süddeutschland lebte, in Form von Dokumenten und Klavierwerken dargestellt. In einem weiteren Raum wird die Zeit, in der er seine spätere Frau Clara Wieck kennen gelernt hatte, festgehalten. Hier bietet sich dem Liebhaber von Schumanns Werken die Möglichkeit, interessanten Musikaufnahmen zu folgen. Auch die Ehejahre in Leipzig und Dresden von 1840 bis 1850 werden in zwei Räumen durch Dokumente und Bilder festgehalten.

Ergänzt wird diese Zeitreise durch eine interessante Ausstellung von historischen Tasteninstrumenten, die die verschiedensten Flügelarten aus dem 18. und 19. Jahrhundert zeigen.

Bei zahlreichen Sonderausstellungen und Konzerten, in der Zusammenarbeit mit verschiedenen Musikhochschulen, werden die Werke des begnadeten Komponisten weiterhin lebendig gehalten. Für diese Veranstaltungen steht der Konzertsaal zur Verfügung, in dem auch die Schumann-Wettbewerbe für Klavier und Gesang stattfinden. Für Liebhaber Schumanns findet sich in dem umfangreichen Veranstaltungskalender sicherlich ein interessantes Angebot.


Johannisbad

Ein sehr interessantes Freizeitbad wartet in Zwickau auf seine Besucher – das Johannisbad. Es ist nicht irgendein Bau – nein es ist ein historisches Bauwerk, das jeden, der nicht darauf vorbereitet ist, in Erstaunen versetzt.

Das Bad wurde von Dr. Schlobig bereits 1869 im Jugendstil als Bade- und Therapiezentrum erbaut, und später durch den Einbau der Schwimmhalle erweitert. Das Bad galt in jener Zeit als die erste Badeeinrichtung für Bürger in dieser Größe. Neben dem herkömmlichen Badevergnügen, wurde den Besuchern auch Massagen, Gymnastik und Moorbäder geboten, wodurch das Bad sehr beliebt war.

Obwohl es während der beiden Weltkriege zu keinen größeren Beschädigungen kam, nagte trotzdem der Zahn der Zeit an dem Gebäude, so dass es 1991 wegen notwendiger, aber nicht finanzierbarer Renovierungen geschlossen werden musste. Erst 1997 konnte die Stadt Zwickau, durch Mitwirken des ins Leben gerufenen Bürgervereins, sowie verschiedene, durchaus etwas ungewöhnlichen Einnahmestrategien, mit der Renovierung beginnen.

Heute erstrahlt das Bad in neuem Glanz. Neben der Schwimmhalle, die durch die historische Umgebung eine ganz besondere Atmosphäre ausstrahlt, laden auch ein großes Plantschbecken und ein Saunabereich sport- und wellnessbegeisterte Besucher ein. Wer Zwickau besucht, sollte sich also unbedingt eine Auszeit im einzigartigen Johannisbad gönnen.


„Neue Welt“ Park

Ein Rundgang durch die sächsische Stadt Zwickau mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten und historischen Baudenkmälern lädt die vielen Touristen, welche alljährlich diese Stadt mit ihren einzigartigen Ambiente besuchen, zum Verweilen in der Landschafts- und Parkanlage „Neue Welt“ ein Der schon in den Jahren 1901 bis 1903 errichtete Park befindet sich nördlich der Zwickauer Innenstadt im Ortsteil Pölbitz. Man kann diesen Park sowohl zu Fuß oder aber mit den zahlreich vorhandenen Öffentlichen Verkehrsverbindungen sehr leicht und schnell erreichen. Inmitten eines 2,5 Hektar großen und Denkmal Geschützen Geländes, befindet sich dieser zur Erholung und Aufführung von kulturellen Programmen errichtete Park. Zum Parkgelände angrenzend, findet der Besucher die wohl mit ihren 3000 Plätzen größte Terassengaststätte Zwickaus und ganz Sachsens. Der „Neue Welt“ Park, wurde von seinen Erbauern nach dem Vorbild der französischen und englischen Gartenanlagen mit thematischen Inhalten gärtnerisch angelegt. So findet man im Park ein komplettes Tiergehege, Brunnen und sogar ein künstliche Grotte mitsamt Wasserlauf. Aber nicht nur diese kleinen thematischen Parkinseln laden zum Entspannen ein, der Park bietet noch wesentlich mehr. Eine Dahlienplantage, ein Rosarium und ein Alpinum vervollständigen diese herrliche Freizeit-und Erholungsanlage mitten in der Stadt Zwickau.


Kornmarkt mit „Schiffchen“

Eine von Besuchern und Touristen der Stadt immer wieder gern besuchte Sehenswürdigkeit Zwickaus, ist der über 800 Jahre alte historische Kornmarkt. In den Zeiten des frühen Mittelalters war die sächsische Stadt als Handelsstadt anerkannt und in vielen historischen Berichten von den Chronisten der damaligen Zeit erwähnt. Ein erhalten gebliebenes Relikt aus dieser Frühzeit der Zwickauer Stadtgeschichte ist der Kornmarkt, inmitten des historischen Stadtkerns Zwickaus. Von hier aus kann man bequem in nur wenigen Minuten Fußweg den oberhalb gelegenen Hauptmarkt mit dem Marienplatz und den Zwickauer Dom erreichen. Der Kornmarkt ist umbaut von vielen meist im Original erhaltenen mittelalterlichen Bauten, in denen sich in der Mehrzahl Gastronomische Einrichtungen und Hotels befinden. So ist in einem Gebäude des Kornmarktes, an welchem heute noch gut sichtbar das Erbauungsdatum von 1470 zu sehen ist die Gaststätte „Brasserie“ zu finden. Dieses Restaurant der Spitzenklasse verwöhnt nicht nur die Gaumen seiner Gäste, sondern erfreut diese durch seine anheimelnde mittelalterliche Atmosphäre durch die genutzten historischen Gewölbe des Hauses. Aber nicht nur die Gastronomie ist schon seit den vielen hundert Jahren des Bestehens des Kornmarktes dort angesiedelt, sondern auch die frühere 600-jährige Lateinschule und heutige Zwickauer Hochschule. In der Geschichte dieser wissenschaftlichen Einrichtungen, sorgten solche Namen wie Georgius Agricola für Glanzpunkte in der historischen Lehrtätigkeit dieser Einrichtung. Ein ganz besonderes Gebäude am Kornmarkt ist schon seit vielen Jahren ein beliebtes Objekt für Fotosessions In-uns Ausländischer Touristen. Es ist das sogenannte „Schiffchen“. Einst im Jahre 1485 für den Zwickauer Notar Grumbach erbaut, ist es in seiner architektonischen Gestaltung eine Rarität der Baukunst in der Zwickauer Stadtarchitektur. Leider ist uns das Haus nicht im Original erhalten, sondern wurde im Zuge der Rekonstruktion des Kornmarktes im Jahre 1968 errichtet, wobei die originalen Baupläne des Hauses zu seinem Wiederaufbau genutzt wurden.


August Horch Museum

Die im westlichen Bundesland Sachsen gelegene Stadt Zwickau beherbergt für jeden Besucher und Tourist der Stadt etwas Sehenswertes. Egal ob Denkmäler oder historische Bauwerke aus der langen Historie der Stadt Zwickau oder museale Einrichtungen, alles dies hat die Stadt ihren Besuchern zu bieten. So befindet sich in der unmittelbaren Nähe zum Zwickauer Dom eines der berühmtesten Museen, welches die Stadt zu bieten hat. Es ist das August Horch Museum, dessen Namensgeber zu Ehren die Stadt Zwickau dieses Museum im Jahr 2004 eröffnet hat.. Auf dem Freigelände des Museum kann der interessierte Besucher die legendäre Arbeit des Automobilkonstrukteurs Adolf Horch an mannigfaltigen Originalen Ausstellungsstücken, vom alten Horch PKW bis zum legendären Audi nachvollziehen. Interessant ist die Tatsache, dass sich das Automobil-Museum direkt auf dem ehemaligen Werksgelände des ersten Audi-Werkes von Zwickau befindet. Auf das fast 3000 Quadratmeter große Ausstellungsgelände kann jeder Automobilliebhaber die Entwicklung des Automobilbaues an Hand der vielen originalen Ausstellungsexponate nachverfolgen. Man erlebt in diesem Museum den Geist und das Pionierwesen deutscher Automobilbauer seit über 100 Jahren. Neben vielen Automobilen-Ausstellungsstücken, wird dem Besucher auch die Entwicklung des Automobilstandortes Zwickau in vielen Schautafeln und Vitrinen dargestellt. Beständig arbeitet das Museums-Team an der Vervollständigung der Sammlung Automobiler Raritäten und der Erweiterung der Museums-Freifläche. Alljährlich wird das August-Horch Museum, dessen Ruf weit über die Grenzen Deutschlands hinaus berühmt ist, von vielen tausend Touristen und Besuchern aus dem In-und Ausland aufgesucht. Die beliebtesten Motive für alle fotobegeisterten Besucher, sind die im Original erhaltene Standart-Tankstelle aus den 30-iger Jahren mit ihren einmaligen Oldtimern, sowie der legendäre Horch Phaeton aus dem Jahre 1911.




Zahlen & Fakten: Stadtname:
Zwickau

Bundesland:
Sachsen

Landkreis:
Zwickau

Höhe:
267 m ü. NN

Fläche:
102,54 km²

Einwohner:
94.340

Autokennzeichen:
Z

Vorwahl:
0375

Gemeinde-
schlüssel:

14 5 24 330



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